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 die kunst des tempokanons

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Nina Polaschegg hat die CD in NZfM 3/2005 besprochen.

Auf der CD "Conlon Nancarrow  - Martin Schlumpf: Die Kunst des Tempokanons" finden sich 14 Bearbeitungen von Studies for Player Piano des 1997 verstorbenen amerikanischen Komponisten Conlon Nancarrow. Das Ziel der vom Schweizer Musiker Martin Schlumpf hergestellten MIDI-Bearbeitungen ist die Verdeutlichung und Intensivierung wesentlicher inhaltlicher Aspekte des Nancarrowschen Klavierklangoriginals durch eine "Neuinstrumentierung" via MIDI-Klänge durch den Computer.
 
Schlumpf ist im Gegensatz zu andern Bearbeitungen, deren Ausgangspunkt die Walzenrollen waren, von den schriftlichen Grundquellen (Stanzvorlagen und Reinschriften) ausgegangen und hat daraus sozusagen das musikalische Skelett der Studien (Tonhöhen und Tondauern) in den Computer eingelesen. Damit  war der Weg frei für umfangreiche Bearbeitungsschritte, die sich auf Fragen des Tempos, der Dynamik, der Artikulation, der Panoramaplatzierung und vor allem der Klangfarbe bezogen. Entstanden ist so ein faszinierend neues "Outfit" der bahnbrechenden kanonischen Studien Nancarrows.

Die CD wurde ermöglicht durch einen Forschungsauftrag der Hochschule Musik und Theater Zürich.
 
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