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 cageanimations

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Die Sopranistin Sigune von Osten, die seit etlichen Jahren auch mit außereuropäischen Musikern und ihren traditionellen Instrumenten arbeitet, hat sich eingehend mit dem Schaffen und den Gedanken des Komponisten John Cage beschäftigt.
 
Lutz Lesle hat die CD in NZfM 1/2006 besprochen.

Die Auseinandersetzung mit Cages Stücken, die zum Teil durch ihre grafische Notation oder durch Textpartituren breiten Raum für die Kreativität des Interpreten lassen, führte zu eigenen Kompositionen, von denen nun einige auf der CD "CageAnimations" versammelt sind. Cages Einbeziehung des I Ging in sein kompositorisches Schaffen gab der Künstlerin Anlass, sich mit chinesischer Musik auseinanderzusetzen, sodass bald eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Musiker Wu Wei und seinen verschiedenen traditionellen Instrumenten zustande kam.
Auswahl, Arrangement und Zusammenstellung dieser CD wurden u. a. unter den Gesichtspunkten der meditativen Ruhe und Stille gestaltet und asiatische Instrumente (Sheng, Erhu, Xun), ausgehend von der Komposition "One9", mit einbezogen. Dem Hörer "neue Ho(e)rizonte" zu öffnen, "jeden Ton so zu hören, wie er ist" (John Cage), ist Wunsch der Interpreten.

 

Pressestimme

«Die Sopranistin Sigune von Osten hat sich jahrelang mit Cage befasst. Ihre ‹Cage Animations›, die sie mit dem in Berlin lebenden Sheng-Spieler Wu Wei aufnahm, bezeichnet sie als ‹Ergebnis von Inspiration, Animation und meinen Kompositionen›. […] Das Album ist nicht nur einer großartige Hommage an den Komponisten, sondern auch ein Beleg dafür, wie unerschöpflich sein Erbe bis heute ist.»

Ruth Renée Reif in «Fono Forum» 11/2007

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