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Makiko Nishikaze

Makiko Nishikaze: Walking, North, North

Interpreten: Ensemble L’ART POUR L’ART
 
Dirk Wieschollek hat die CD in NZfM 1/2010 besprochen.

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Die Musik der japanischen Komponistin, Pianistin und Performerin Makiko Nishikaze (geb. 1968) ist geprägt von der Vorstellungen der Flüchtigkeit allen Klangs: «wind, near you" ist ein ständiges Fließen, bestehend aus Klängen, deren Resonanz und der Stille – seine Klänge sind wie Berührungen des Windes. «sanctus» verwendet den Klang der Atemluft – jene Geräusche, die ent stehen, bevor sich ein Klang zur eigentlichen Tonhöhe verfestigt. «walking, north, north» ist keine narrative Schilderung einer Winterlandschaft, sondern ein Strö men von Klang und Stille. Das Fließen oder besser: die Bahn von «St. Michael’s garden» ist unvorhersehbar: Sie ist wie ein himmlischer Garten – ein Garten, den man sich zwar vorstellen kann, den man aber nie zuvor besucht hat.
Die vorliegende CD mit drei Solostücken und einem Duo ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit Makiko Nishikazes mit dem Ensemble L’ART POUR L’ART. «Die Musiker dieses Ensembles», so Nishikaze, «verstehen jeden Klang und jede musikalische Geste wie ihre eigene Sprache und sind in der Lage, sie zum Leben zu erwecken.»

Inhalt

  • wind, near you
  • sanctus
  • walking, north, north
  • St. Michael’s garden

 

Pressestimmen

«… eine bemerkenswerte Compact Disc mit kleiner Besetzung, die ihre kompositorischen Haltungen und Ansprüche nicht nur verdeutlicht, sondern musikalisch nachvollziehbar macht. […] Die Zwanglosigkeit von Makiko Nishikazes Musik hebt sich wohltuend ab sowohl vom derzeitigen Expressivitätswahn der Komponisten ihrer Generation als auch von der Jagd nach immer neuen Klangempfindungen und Wahrnehmungskonzepten. Es muss nicht neu sein, aber authentisch!»

Matthias R. Entreß in «MusikTexte» 123 (Dezember 2009)

 

«Eine besonders eindringliche Ruhe atmet das Duo ‹walking, north, north› (2001), während eines Stipendienaufenthalts im Künstlerdorf Schreyahn entstanden und zweifellos das bemerkenswerteste Stück dieser Einspielung. Obwohl diese raumgreifende Meditation für Perkussion und Flöte sich keineswegs als ‹narrative Schilderung einer Winterlandschaft, sondern [als] ein Strömen von Klang und Stille› (Nishikaze) begreift, erscheint es dennoch wie eine frostklirrende Impression konzentrierter Einsamkeit. Als hätte die derzeit in Berlin lebende Komponistin hier tief in die winter­liche Natur hineingehorcht und die Elemente selbst sprechen lassen, inszenieren Kaul und Schmeling ein kontemplatives Naturbild ohne Kitsch und spirituelle Plakativität.»

Dirk Wieschollek in «Neue Zeitschrift für Musik» 1/2010
 

 

Weitere Informationen zu Makiko Nishikaze: www.makiko-nishikaze.de

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