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mari vihmand

 

Biografisches

Die estnische Komponistin Mari Vihmand, geboren 1967, studierte Komposition bei Eino Tamberg und Lepo Sumera in Tallinn, später bei Gilbert Amy und Philippe Manoury in Lyon. Seit zehn Jahren lebt und arbeitet Vihmand in Deutschland.

Eigentlich eine Komponistin von vorwiegend Kammermusik, erlangte Mari Vihmand internationale Anerkennung mit dem Orchesterstück «Floreo», das 1996 beim UNESCO International Rostrum of Composers in Paris in der Kategorie der Unter-30-Jährigen den ersten Preis gewann. Für die Kammeroper «Lugu klaasist / Geschichte von Glas» (1995) wurde ihr der Kulturpreis der Estnischen Republik verliehen.
 
Stil: Vihmands Musiksprache wird häufig als poetisch und expressiv charakterisiert; gleichzeitig strebt sie in ihrer Musik nach einem Gleichgewicht zwischen emotionalen und rationalen Aspekten. Doch besonders wird Vihmands Musik durch fein ausgearbeitete klangliche Qualitäten gekennzeichnet. Ihr Stil ist feinfühlig, und der Detailarbeit widmet sie viel Aufmerksamkeit, sowohl im Bereich des Kolorits als auch in denen des Rhythmischen und Melodischen.
 
 
Produktion artist.cd
 
O edelstes Grün
 
O edelstes Grün (2004) für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Violine, Cello und Klavier
Stromabwärts (2000) für Violine und Klavier
Die Engel kehren zurück (2001) für Sopran und Kammerensemble
Wirbel (2002) für Flöte solo
Bald bist du da (1998) für Klavier
Floreo (1996) für Orchester
 
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Aufführungen
: Viele ihrer Werke wurden von internationalen Festivals und renommierten Klangkörpern in Auftrag gegeben und aufgeführt. Im Herbst 2008 wurde die von der Estnischen Nationaloper bestellte Oper «Die Formel der Liebe» (inspiriert von Esther Vilars Novelle «Die Mathematik der Nina Gluckstein») uraufgeführt.


Homepage: www.emic.ee
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